Kieler Professorinnen und Professoren von 1919 bis 1965

Wilhelm Alexander Gerhard Kewenig

Personendaten
Name Kewenig
Vorname Wilhelm Alexander Gerhard
Geburt in Köln, Deutsches Reich (Rheinprovinz)
Tod in Frankfurt am Main, Bundesrepublik Deutschland (Hessen)
Akademischer Grad Prof. Dr. jur.
Konfession roemisch katholisch
Familienstand verheiratet
Anzahl Kinder 2
Link http://gelehrtenverzeichnis.de/4dc8f8de-86a2-befc-6975-4e5dfb7b6617
Verknüpfungen http://gelehrtenverzeichnis.de/4dc8f8de-86a2-befc-6975-4e5dfb7b6617 , http://d-nb.info/gnd/119329336
Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Studium
1954 - 1954Rechtswissenschaften, Staatswissenschaften in Bonn
1954 - 1955Rechtswissenschaften, Staatswissenschaften in Freiburg im Breisgau
1955 - 1956Politische Wissenschaften in Paris
1956 - 19581. Juristisches Staatsexamen: Rechtswissenschaften, Staatswissenschaften in Köln
1958 - 1959Staatswissenschaften, Rechtswissenschaften in Beirut
1965 - 1967Master of Laws: Rechtswissenschaften, Staatswissenschaften in Cambridge
Qualifikationsschriften
1962 Dissertation: Die Koexistenz der Religionsgemeinschaften im Libanon. (Rechtswissenschaften) Universität zu Köln
1969 Habilitation: Der Grundsatz der Nichtdiskriminierung im Völkerrecht der internationalen Handelsbeziehungen. (Völker- und Staatsrecht) Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn
Akademische Karriere
1960 - 1970wiss. Assistent für Völkerrecht: Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn in Bonn
1969 - 1970Privatdozent für Völkerrecht, Öffentliches Recht: Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn in Bonn
1970 - 1971apl. Professor für Völkerrecht, Öffentliches Recht: Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn in Bonn
1970 - 1971Vertretungsprofessor für Verwaltungsrecht, Staatsrecht: Universität des Saarlandes in Saarbrücken
1971 - 1981o. Professor für Öffentliches Recht: Rechtswissenschaftliche Fakultät, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in Kiel
1974 - 1975RektorChristian-Albrechts-Universität zu Kiel in Kiel
Weitere Informationen
1940 - 1944Volksschule in Osnabrück
1944 - 1954AbiturHumanistisches Gymnasium in Köln
1959 - 1963Referendar im Oberlandesgericht in Köln
1971 - 1993MitgliedChristlich Demokratische Union (CDU)
1976 - 1979Vorsitzender des Wissenschaftsrates in Bonn
1981 - 1983Senator für Wissenschaft und Kulturelle Angelegenheiten in Berlin
1981 - 1989Mitglied des Abgeordnetenhauses in Berlin
1983 - 1986Senator für Wissenschaft und Forschung in Berlin
1986 - 1989Innensenator in Berlin
1989 - 1993Anwalt in Frankfurt am Main
Ehrungen
1976 Verdienstkreuz am Bande Bundesrepublik Deutschland
1979 Verdienstkreuz 1. Klasse Bundesrepublik Deutschland
1984 Großes Bundesverdienstkreuz Bundesrepublik Deutschland
Bilder
Wilhelm Alexander Gerhard Kewenig
Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Biographische Notizen
Wilhelm Kewenig war von 1981 bis 1983 Senator für Wissenschaft und Kulturelle Angelegenheiten sowie von 1983 bis 1986 Senator für Wissenschaft und Forschung in Berlin. In dieser Zeit hatte er einen ordnungspolitischen Dauerstreit mit den Universitäten und war der Meinung, dass die Hochschulen sich nicht als ein „Freigehege für Rechtsbrecher kaputtmachen“ dürften. Er forderte, dass ein Teil des Stipendien (BAfÖG) als Darlehensanteil behandelt werden sollte, da jedes Studium ein Privileg gegenüber der Mehrheit der Bevölkerung sei. Außerdem wehrte er sich jahrelang gegen die Einrichtung von autonomen Schwulen- und Lesbenreferaten an den Hochschule Berlins.
Quellen
LASH, Abt. 811, Nr. 19546
LASH, Abt. 811, Nr. 19545